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Ausstellung zum 8. Mai

Am 8. Mai jährte sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Zu diesem Anlass gibt es momentan im Hanauer Rathaus folgende Ausstellung:

 

Frauen im Konzentrationslager 1933 - 1945.
Moringen - Lichtenburg - Ravensbrück
(Studienkreis deutscher Widerstand, Frankfurt/Main)

 

Ausstellung vom 8. Mai bis 30. Mai 2010
im Stadtladen im Hanauer Rathaus, Am Markt 14 - 18

 

Das Rahmenprogramm und weitere Informationen

 

Ostermarsch 2. April

Der Bruchköbeler Ostermarsch an Karfreitag, dem 2. April 2010, ist traditionell einer der ersten Ostermärsche in der Bundesrepublik. Er steht für Frieden und gerade deshalb gegen Rassismus und Faschismus, denn diese bedeuten Krieg.

Trotzdem versuchen seit 2007 Neonazis aus der NPD und Kameradschaften, sich der Demonstration anzuschließen um diese mit ihren Themen zu besetzen und sich selbst als Kriegsgegner darzustellen.

In den letzten Jahren konnte deren Teilnahme an der Demonstration verhindert werden. Doch auch die Rechten lernen dazu. Deshalb rufen wir alle antifaschistischen, demokratischen, christlichen und friedliebenden Bürgerinnen und Bürger dazu auf, an diesem Karfreitag, 65 Jahre nach Kriegsende, um 14 Uhr in Bruchköbel am Freien Platz, mit uns gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen und den Nazis keine Chance zu geben den Ostermarsch zu „ihrer“ Demonstration zu machen.


Flugblatt der Friedensplattform

 

 

NPD-Demo am 8. Mai

 

Gegen Folterknechte und Kriegstreiberei – Kein US-Hauptquartier in Wiesbaden!” unter diesem Motto will die hessische NPD, zusammen mit ihrer Jugendorganisation den „Jungen Nationaldemokraten“, am 8. Mai 2010 in der Landeshauptstadt demonstrieren.

Der 8. Mai ist der Tag, an dem Nazideutschland vor 65 Jahren die bedingungslose Kapitulation unterschrieb.  So wird der Versuch unternommen dieses, eigentlich antifaschistische, historische Datum, mit rechter Propaganda zu besetzen.

                                                                                    

Ein breites Bündnis unterschiedlicher wiesbadener Verbände und Einrichtungen ruft deshalb dazu auf, den Nazis keinen Fußbreit Platz in Wiesbaden zu geben.

Wer Interesse hat, bei den Gegenaktionen am 8.Mai dabei zu sein, kann sich bei Bündnis gegen rechtsextrem melden und bekommt dann weitere Infos zu gemeinsamer Anreise etc.

 

 

Zeitzeugenveranstaltung mit dem antifaschistischen Widerstandskämpfer Lorenz Knorr

Am 16. März lädt das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem“ zu einer wichtigen Veranstaltung ein:

Der frühe Widerstand gegen das Aufkommen des deutschen Faschismus und der aktive Widerstand während des deutschen Faschismus sind überaus wichtige und interessante Teile der deutschen Geschichte. Lorenz Knorr, einer der wenigen noch lebenden Widerstandskämpfer gegen den deutschen Faschismus, wird in Bruchköbel sein und über diese Zeit berichten.

Lorenz Knorr, Jahrgang 1921, schloss sich bereits als Jugendlicher dem Widerstand gegen den aufkommenden Faschismus in Böhmen an. So organisierte er die Übermittlung antifaschistischer Informationen über die Grenze, den Druck von Flugblätter und half bei nächtlichen Plakataktionen mit dem Ziel über den Faschismus zu informieren. Später war er an Gleissprengungen beteiligt, um Waffenlieferungen an die Kriegsfront zu verhindern. Als Funker übermittelte er wehrmachtsinterne Informationen u.a. an den britischen Geheimdienst. Knorr wurde von den Nazis mehrfach verhaftet, verhört, gefoltert und schließlich wegen „Wehrkraftzersetzung“ verurteilt. Als einer der letzten noch lebenden Zeugen des antifaschistischen Widerstands, ist es ihm wichtig über seine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Zeit zu berichten und somit Aufklärungsarbeit zu leisten.

Das Bündnis hat bereits Ende 2009 mehrere Zeitzeugenveranstaltungen mit Gegnern des Nationalsozialismus an der Heinrich-Böll-Schule und dem Lichtenberg-Oberstufengymnasium angeboten. Aufgrund des überaus großen Interesses, konnten jedoch nicht alle Interessierten teilnehmen. Diese nun öffentliche Veranstaltung soll Allen diese Möglichkeit geben.

Das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem“ lädt zu dieser Veranstaltung
am 16. März um 19.00Uhr im Bürgerhaus Bruchköbel herzlich ein.

Kick gegen RECHTS

Am 16. Januar 2010 fand das 2. Hobbyfußballturnier „Kick gegen Rechts“ in der Dreispitzhalle in Bruchköbel statt. Damit ist eine weitere Veranstaltung vom Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem“ organisiert worden.

Rechtsextremismus wird auch im Stadion zunehmend als Problem erkannt.

Mit dem Fußballturnier wurde in Bruchköbel ein Zeichen gesetzen, dass Rechtsextremismus und Rassismus weder auf dem Spielfeld, noch anderswo toleriert werden dürfen.

Etwa 300 SpielerInnen, HelferInnen und ZuschauerInnen sorgten dafür, dass der Tag ein voller Erfolg wurde. Gespielt wurden je 10 Minuten mit 5 Spielern pro Mannschaft.

20 Teams mit Teilnehmern zwischen 14 und 54 Jahren, lieferten sich faire Spiele, so dass es bis zum Schluss Spaß machte zuzusehen.

Den ersten Platz belegte, nach einem spannenden Finale gegen „FC Kid“ das Team „Königlich“ aus Kesselstadt.

Das Team „Armenien Power“ mit dem Abstand niedrigsten Durchschnittsalter von 14 Jahren wurde mit dem „Fairness-Pokal“ belohnt.

Das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem“ möchten sich noch einmal bei allen Teilnehmern, HelferInnen und Sponsoren herzlich bedanken, und freut sich auf ein Wiedersehen beim 3. „Kick gegen Rechts“ im nächsten Jahr.


Die nächste Veranstaltung des Bündnisses wird eine öffentliche Zeitzeugenveranstaltung mit dem NS-Widerstandskämpfer Lorenz Knorr am 16. März um 19 Uhr im Bürgerhaus in Bruchköbel sein.

Das nächste Bündnistreffen findet am 8. Februar um 19.30 ebenfalls im Bürgerhaus statt.

Hierfür sind jetzt schon alle InteressentInnen herzlich eingeladen.

 

Erklärung des Bündnisses „Gemeinsam gegen Rechtsextrem“ zum Hof und Gassenfest 2008

 Im Rahmen des Hof- und Gassenfestes in Bruchköbel hatte das Bündnis Gemeinsam gegen Rechtsextrem einen Stand in der Köhlergasse. Unter dem Motto „Gemeinsam rocken gegen Rechtsextrem“ spielten dort an beiden Abenden des Festes jeweils drei Bands. Nach Abschluss des Konzertes am Freitag, den 20. Juni kam es durch eine Gruppe von 15 bis 20 Neonazis zu einem Versuch den Stand des Bündnisses, an dem sich zu diesem Zeitpunkt noch rund 20 bis 30 Personen befanden, anzugreifen. In diesem Zusammenhang kam es zu Zwischenfällen mit der Polizei. Das bedauern wir sehr. Allerdings müssen wir der Darstellung der Geschehnisse des Abends, wie sie im Polizeibericht statt findet, widersprechen. [hier weiterlesen]

Bruchköbeler Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem"

Am 26.2.2007 hat sich in Bruchköbel das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechtsextrem" gegründet. Es ist ein Bündnis quer durch alle Bevölkerungsschichten und wird von demokratischen Organisationen und Institutionen mitgetragen und unterstützt. Die Aufgabe dieses Bündnisses ist sich aktiv gegen rechte Gesinnung und Gedankengut zu stellen.

 

Weitere Informationen über uns finden Sie in unserer Resolution; die Sie auch online unterschreiben können.

 

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